BREXIT-VERHANDLUNGEN: Johnson fordert Freihandelsabkommen mit EU

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 08.09.2020


es geht nun in die nächste runde der
praxis verhandlungen der britische
premierminister boris johnson hat
bereits eine einigung bis zum mitte
oktober gefordert sonst werde es einen
harten bruch mit der eu geben
medienberichte zufolge plante die
britische regierung sogar teile des
scheidungsvertrag es mit der eu außer
kraft zu setzen
die unter anderem den nordirland
regelungen betreffen mehr von andré
holmes auf dem weg zur ersten
kabinettssitzung nach der sommerpause
und boris johnson meldet sich gleich mit
einem paukenschlag zurück bis zum 15
oktober müsse man sich mit der eu
einigen über die künftigen beziehungen
wenn wir uns bis dahin nicht einigen
können dann sehe ich mich dass es ein
freihandelsabkommen zwischen uns geben
wird so der britische premier schon vor
einigen tagen sagte er
es ist ganz wichtig dass unsere partner
sehen großbritannien tut was es tun muss
wird es wirtschaftlich prächtig gehe so
oder so baustellen bei den verhandlungen
sind die themen fischerei
wirtschaftsförderung oder
strafverfolgung die größte aber ist
immer noch oder schon wieder nordirland
nach medienberichten will die britische
regierung die mühsam ausgehandelte
abmachung zur ehemaligen
bürgerkriegsprovinz entkräften
details sollen mitverfolgen schon jetzt
aber ist eu kommissionspräsident in von
der leyen aramid ich vertraue der
britischen regierung das austritts
abkommen umzusetzen dass eine
verpflichtung nach internationalem recht
ist und voraussetzungen für die künftige
partnerschaft großbritanniens mit der eu
die zeit ist knapp eigentlich endet die
übergangsfrist zwischen königreich und
eu zum jahresende nun erhöht johnson mit
seinem oktober ultimatum den druck noch
zusätzlich wir sind der überzeugung dass
kann erfolgreich abgeschlossen werden
und gleichzeitig bereitet sich die
bundesregierung auch auf den fall vor
dass ein abkommen nicht zustande kommt
und wenn es nicht zustande kommt droht
der notenbank fed mit zellen und anderen
abgaben
experten warnen vor wirtschaftlichem
chaos johnson pokert hoch wieder einmal
steht beim rexit alles auf messers
schneide
und damit schauen wir nach london zu
unserer großbritannien korrespondentin
stefanie bolzen frau bolzen boris
johnson teilt jetzt nur wieder hart aus
zu beginn dieser erneuten break cit
verhandlungen dabei hat er doch mehr zu
verlieren als die eu das sieht boris
johnson nicht so
das haben wir ja eben im beitrag sehr
schön gesehen boris johnson ist eben
überzeugt wenn man den dreck macht dann
muss man einen richtigen praxis machen
das heißt großbritannien muss absolut
souverän sein und er und seine berater
und auch teile der der tory partei der
konservativen partei sehen eben in
diesem ausstiegsvertrag oder den
scheidungsvertrag wie es im beitrag
genannt wurde
gewisse bindungen an brüssel noch die
sie halt nicht haben wollen und deshalb
ist jetzt eben diese gesetzesvorlage die
morgen ist ins unterhaus kommt die
diesen scheidungsvertrag in gewisser
weise relativieren würde nicht in vielen
punkten aber in einigen wichtigen
punkten zum beispiel in sachen
staatsbeihilfe und ich muss sagen
mich erinnert das alles hier sehr an die
zeit wo genau oder fast genau einem jahr
als es um den ersten tag in ebendiesen
scheidungsvertrag wo es sonst aber
gerade premierminister er hat wahnsinnig
viel brimborium oder wir sehr viel lärm
gemacht
am ende gab es ein kompromiss ich bin
mir diesmal nicht so sicher eben wegen
dieser gesetzesvorlage die morgen rein
kommt und die in brüssel und auch in
berlin und anderswo fast schon als
provokation verstanden wird
die eu reagiert ja relativ cool auf die
sprüche von boris johnson aus
großbritannien aber warum spielt jetzt
ausgerechnet schon wieder nordirland so
eine große rolle ist ja nur ein kleiner
teil des vereinigten königreiches
ja es ist nur ein kleiner teil des
vereinigten königreiches aber wir wissen
ja alle was für ein blutiger konflikt
über viele jahre über 30 jahre in
zwischen- oder in nordirland abgelaufen
ist und es war eben auch eigentlich von
beiden seiten immer eine der absoluten
prioritäten dass die grenze zwischen dem
britischen nordirland und der republik
irland offen bleibt das ist ja 1998 in
dem historischen karfreitagsabkommen
erreicht worden nach zähen verhandlungen
viele viele tote viele verletzte
zerstörte familien und immer noch offene
wunden
narben in nordirland und irland und
darum gab es eben diesen kompromiss
letztes jahr wenn es aber jetzt so ist
dass die britische regierung sagt naja
also so ganz wollen wir diese nordirland
abmachung aber jetzt doch nicht befolgen
dann könnte das unter umständen bedeuten
und dass irland eine ganze wieder
einführen muss weil irland als
eu-mitglied den binnenmarkt schützen
muss und aufpassen muss dass eben nicht
dumping produkte in die eu kommen und
das wäre dann wirklich eine eine
tragische konsequenz des britischen
pokerspiels stefanie bolzen danke nach
london

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