Corona-Lockerungen: Das ist der Fahrplan für Hamburgs Schulen

Von abendblatttv
Veröffentlicht am 17.04.2020


ja meine damen und herren hamburgs
schulen werden ab dem 27
april schrittweise ihre türen für erste
unterrichtsangebote in der schule öffnen
diese angebote werden entsprechend des
beschlusses der bundeskanzlerin mit den
ministerpräsidenten auf einzelne
klassenstufen beschränkt das neue
unterrichtsangebot an diese
klassenstufen wird nach unserer
überzeugung den lernerfolg deutlich
verbessern und gleichzeitig bei der
vorbereitung auf einen guten
schulabschluss helfen
es ist ein vorsichtiger erster schritt
aber noch nicht vergleichbar mit dem
vollen unterrichtsprogramm vor der
korona krise das liegt daran dass wir
bei diesem ersten schritt insbesondere
den infektionsschutz sehr sehr ernst
nehmen wollen und auch bei der planung
uns die nötige zeit geben wollen damit
dass ein gutes und gleichzeitig sicheres
angebot wird hier gilt für uns sorgfalt
vor geschwindigkeit die geschwindigkeit
stellt sich wie folgt dar am 27 april
werden zunächst die schülerinnen und
schüler der abschlussklassen in den
schulen bereits erste
unterrichtsangebote bekommen
abschlussklassen sind die klasse 9 der
stadtteilschule die klassen 10 der
stadtteilschulen und gymnasien sowie die
letzten jahrgänge die jetzt gerade das
abitur machen anstatt der schule und
gymnasium nicht zu vergessen aber auch
die berufsschulen wo ebenfalls sehr
viele schulabschlüsse in diesem jahr
stattfinden und auch die sonderschulen
diese sogenannten abschlussklassen
werden in einem zweiten schritt am 5 am
vierten mai ergänzt um wenige weitere
klassen ab dem 4
so haben die ministerpräsidenten und die
bundeskanzlerin beschlossen können auch
die klasse 4 mit in eine in ein
unterrichtsangebot eingebunden werden
und auch das vorletzte jahr vor dem
abitur
wir werden dem folgen trotzdem werden
die unterrichtsangebote nicht von anfang
an in der späteren vollausbau stufe
laufen
sondern wir wollen den schulen zeit
geben bis zu den ferien um schritt für
schritt diese unterrichtsangebote
aufzubauen
am ende ist es dennoch so dass für rund
ein viertel der grundschüler und für
fast die hälfte der schüler an den
gymnasien und stadtteilschulen in
zukunft auch unterricht in der schule
stattfinden wird allerdings ein
besonderer und bericht dass der abstand
bei den schülerinnen und schülern in den
klassenräumen eingehalten werden kann
und es hierzu keinen infektionen kommt
deswegen werden wir alle klassen in zwei
kleine lerngruppen aufteilen diese
lerngruppen werden abwechselnd in der
schule und zu hause unterricht haben und
durch diesen abwechslungs prozess können
wir erreichen dass praktisch immer nur
die hälfte der schülerinnen und schüler
gleichzeitig in der schule sein werden
durch die halbierung der lerngruppen wir
rechnen in der regel mit einer
gruppengröße zwischen 11 und 13 kindern
ist es auch leicht möglich großzügige
abstände im klassenraum einzuhalten weil
diese halbierung wollen wir zusätzlich
sicherstellen dass die
klassengemeinschaft immer nur in einem
klassenraum unterricht hat wir wollen
nicht dass die schülerinnen und schüler
durch das gebäude laufen und sich dabei
begegnen oder ständig in anderen räumen
sind sondern in einem klassenraum
abwechselnd und jeder schüler hat dort
seinen eigenen platz der nur von diesem
schüler besetzt werden soll
das sichert auch dass wir hier mit einer
guten und ausgebauten reinigung für die
nötige hygienische für die nötigen
hygienischen standards sorgen können
es wird für die schulen verschiedene
modelle geben wie dieser abwechslung
prozess gestaltet wird beispielsweise
könnte die eine lerngruppe an in der
ersten woche die andere in der zweiten
woche und dann immer in wechselwirkung
an der schule sein das sind allerdings
nur die ersten modelle es gibt viele
weitere abwechseln von tag zu tag oder
die einen der vor mit das sind die
anderen
der nachmittagsschicht hier werden die
schulen viele freiheiten bekommen sich
entsprechend das modell auszusuchen das
aber letztlich darauf abzielt dass nicht
alle schülerinnen und schüler
gleichzeitig in der schule sind die da
von diesen unterrichtsangeboten
profitieren sondern immer nur die hälfte
wir werden überdies mit einem
umfangreichen hygiene konzept dafür
sorgen dass die schülerinnen und schüler
hier sicher im unterricht sind nicht nur
die großzügigen abstände tragen dazu bei
sondern auch ein weit überarbeitetes
reinigungskonzept doppelte wc reinigung
am tag beispielsweise für alle
entsprechenden schulen zusätzliche
desinfektionsmittel und vieles mehr
hierzu wird zurzeit an hygiene konzept
erarbeitet das in der kommenden woche
mit den schulen zusammen auf die
einzelne schule heruntergebrochen und
spezifiziert wird das in hamburg keine
unterrichtssituation beginnt ehe nicht
ein hygiene konzept in jeder schule
vorliegt wir werden in diesem
zusammenhang auch erörtern wie wir
umgehen mit den sorgen von eltern aber
auch von lehrkräften die angesichts der
korona infektion und vielleicht aufgrund
ihrer eigenen gesundheitlichen risiken
sorge haben ob es richtig ist an diesem
unterrichtsgeschehen teilzunehmen
wir sind sicher dass wir hier den eltern
weiter entgegenkommen werden
denn wir müssen hier eigentlich die welt
im kern nicht neu erfinden auch in der
vergangenheit war es so dass eltern für
ihre kinder eine entschuldigung
ausstellen konnten wenn die kinder aus
triftigen grund fehlen
und diese triftigen gründe können jetzt
natürlich auch sein dass zum beispiel
die kinder unter einem dach in einer
wohnung leben vielleicht mit den eltern
die eventuell selber zu einer
risikogruppe gehören und dadurch der
infektionsschutz nur gewährleistet
werden kann wenn die kinder weiterhin im
unterricht in der schule fernbleiben und
weiter an fernunterricht zuhause
teilnehmen das sind alles hinreichende
gründe um hier eventuell auch mit einer
entschuldigung dem unterricht
fernbleiben zu können auch den
lehrkräften wollen wir ändern
kommen wir stimmen zur zeit mit den
anderen bundesländern ab welche
lehrkräfte denn nun wirklich unter
diesen rahmenbedingungen in dem direkten
unterrichtsgeschehen mit den kindern
eingebunden werden können und welche
gruppen wir hier grundsätzlich aus
nehmen bzw welchen gruppen wir das recht
zugestehen hier in dem direkten
unterrichtsgeschehen nicht zu arbeiten
das wird in der nächsten woche noch
spezifiziert aber ich glaube ich kann
jetzt schon sagen nach den diskussionen
die in der kultusministerkonferenz jetzt
schon sehr weit gegangen sind dass sich
die länder hier weitgehend einig sind
und es regelung geben wird die den
lehrkräften auch in ihren bedenken
entgegen kommen
das alles wird in der nächsten woche
noch mit den schulleitungen sehr genau
durchgearbeitet damit dann ab 27 april
das ist ja jetzt noch rund zehn tage hin
die ersten schülerinnen und schüler an
der schule sein können wenn sie jetzt
fragen wie geht es langfristig weiter
dann sage ich ihnen dass die
kultusministerkonferenz die aufgabe
übernommen hat und wir als eines der
haupt länder wir koordinieren ja den
sogenannten nahbereich der länder jetzt
ein konzept erarbeiten welche schritte
dann folgen können wann diese schritte
aber eingeleitet werden das entscheiden
die ministerpräsidenten und die
bundeskanzlerin und das ist keine sache
die ein bundesland im alleingang
entscheiden wird dennoch darf ich zum
schluss sagen bin ich persönlich froh
über diese entwicklung die aufgabe ist
schwierig und sie ist groß und wir
dürfen sie nicht unterschätzen denn wir
wollen hier auch die nötige sicherheit
auf jeden fall gewährleisten
aber es ist jetzt nach mittlerweile fünf
wochen fernunterricht und wenn es dann
losgeht nach über sechs wochen
fernunterricht auch an der zeit den
schülerinnen und schüler gerade der
abschluss kassen eine perspektive zu
bieten
denn hier geht es auch um
lebensentscheidungen die mit diesen
abschlussnoten verbunden sind und da ist
es wichtig dass man auch in direkten
kontakt mit den lehrerinnen und lehrern
das lernen das bisher auf zu hause
ergänzt war noch weiter voranbringt und
ich glaube sehr dass das ein gutes
angebot wird für die schüler
ein schüler um die abschlussnoten zu
verbessern

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