WIEDER BEI TÖNNIES: Neuer Corona-Ausbruch Schlachtbetrieb - Fabrik bleibt trotzdem offen

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 02.10.2020


lange schlangen vor den teststationen
der firma heidemark im emsländischen
sögel 36 beschäftigte des schlachthofs
der zu turniers gehört sind infiziert
sie befinden sich in quarantäne
doch schießen will der betrieb nicht
stattdessen werden die etwa 2000
mitarbeiter jetzt jeden tag vor
schichtbeginn getestet auf dem gesamten
werksgelände gilt eine massenflucht
schon vorher galten strikte regeln der
ausbruch kommt für manche dennoch nicht
überraschend es war zu erwarten
enttäuscht bin ich nicht aber wie gesagt
es kommt ja auch auf die lebenssituation
der mitbürger an und wenn da 30 leute in
einer wohnung leben dass die zahlen hoch
gehen es kein wunder
schlachthöfe bleiben potenzielle
hotspots auch in einer münchner fabrik
sind gerade zwölf mitarbeiter positiv
getestet worden
doch nicht nur da überall verbreitet
sich das virus gerade wieder rasanter
als im sommer die täglichen
neuinfektionen sind auf dem höchsten
stand seit dem 19 april
wann welcher regeln greifen hand haben
die bundesländer immer noch ganz
unterschiedlich das geht offenbar vielen
gegen den strich laut dem
deutschlandtrend im auftrag der welt
wünschen sich 78 prozent der deutschen
mehr einheitlichkeit der bundesländer im
kampf gegen die pandemie den
flickenteppich beklagen auch die
gastwirte ihnen droht nun ein bußgeld
werden gäste falsche daten auf den
kontaktlisten angeben
doch in sachsen anhalt wurden die listen
gerade gänzlich abgeschafft in anderen
bundesländern gilt die
registrierungspflicht nur im
außenbereich eine kontrolle sei für die
gastronomen sowieso eine herausforderung
der gaststättenverband appelliert an die
eigenverantwortung der gäste
das ist kein spaß also eintragung wie
donald duck oder angela merkel verbieten
sich in einer zeit wo es auf den beitrag
eines jeden einzelnen ankommt
sicherzustellen dass die nachverfolgung
der kontakte gewährleistet ist
eigenverantwortung ist das eine eine
mehrheit der deutschen spricht sich dem
deutschlandtrend zufolge aber auch für
strengere vorgaben aus 85 prozent halten
die obergrenze für private feiern für
richtig 63 prozent können auch der
masken pflicht im öffentlichen raum
etwas abgedreht

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