HORROR-TAT IN BERLIN: So kam die Polizei dem mutmaßlichen Kannibalen auf die Spur

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 20.11.2020


und damit kommen wir zu einem grausamen
kriminalfall der im moment berlin
erschüttert denn nach dem fund von
knochen eines seit zwei monaten
vermissten mannes aus der hauptstadt
gibt es hinweise auf kannibalismus das
bestätigte die staatsanwaltschaft
es gibt den verdacht der vermisste sei
opfer eines menschen essers geworben
wird hat verdächtige kamen bereits in
untersuchungshaft ein richter dies
haftbefehl gegen den 41 jährigen
deutschen wegen sexualmordes aus
niedrigen beweggründen bei dem
verdächtigen soll es sich um einen
lehrer handelt der in einschlägigen
internet foren unterwegs war und damit
schauen wir zu unserer reporterin
daniela will die vor dem kriminalgericht
in berlin moabit ist daniela es ist ein
grausamer fall wie ist man in dem
verdächtigen auf die spur gekommen
also zuallererst hat man natürlich beim
handy des opfers angesetzt hat er also
die handydaten ausgewertet die letzten
ausgegangenen anrufe und da ist man eben
auf einen taxifahrer gestoßen mit dem
hat man sich dann natürlich seitens der
ermittler unterhalten und über diesen
taxifahrer ist man dann auf den letzten
aufenthaltsort nämlich den letzten
zielort dieser taxi fahrt gekommen und
dieser befand sich eben in der nähe des
wohnortes des verdächtigen und dort da
hat man dann wiederum spürhunde
sogenannte mantrailing hunde eingesetzt
an zwei verschiedenen punkten hätten die
hunde unabhängig voneinander daneben zur
wohnung des verdächtigen geführt und die
hat man dann entsprechend durchsucht hat
den verdächtigen festgenommen
was man diesem 41-jährigen mann diesem
lehrer du hast es gerade angesprochen
jetzt vorwirft und was man vor allem in
seiner wohnung gefunden hat das hat uns
martin steltner der sprecher der
staatsanwaltschaft in berlin erzählt
gestern ist gegen einen einfluss sich
gegen mann haftbefehl ergangen wegen des
verdachts des sexualmordes aus niedrigen
beweggründen weitere ermittlungen im
internet haben ergeben dass es kontakt
gegeben hat über eine dating plattform
kontakt gegeben haben muss zwischen
den beteiligten personen also zwischen
dem verstorbenen und dem verdächtigen
weitere ermittlungen haben dann dazu
geführt dass diese verdächtige person im
internet auch unterwegs ist auch
recherchiert im bereich von
kannibalismus
deswegen gab es eine durchsuchung und
bei dieser wohnungsdurchsuchung sind
einschlägige werkzeuge messe etc sowie
blutspuren sichergestellt worden und
gleichzeitig oder etwa in diesem in
diesem zeitfenster ist etwa 15 bis 20
minuten autofahrt weg von der wohnung
des verdächtigen entfernt sind
leichenteilen leicht teil gefunden
wurden dass versucht worden ist das
eindeutig dem vermissten mann zugeordnet
werden konnte
aufgrund der gesamtumstände aufgrund der
gesamtheit der vorliegenden beweismittel
haben wir einen dringenden tatverdacht
eines vorsätzlichen tötungsdelikts
deshalb gestern die vorführung des
mannes vor einem ermittlungsrichter zum
erlass eines haftbefehls und der
haftbefehl ist antragsgemäß erlassen
worden
abschließend noch es gibt bislang
keinerlei hinweise dass der geschädigte
irgendwie an diesem geschehen im sinne
von irgendwelcher einvernehmlichkeit
beteiligt war
das ist verständlich noch gegenstand der
ermittlungen
darüber hinaus gibt es auch seit gestern
keine weiteren erkenntnisse dass die
ermittlungen dauern an
kannibalismus daniela mich hat diese
geschichte natürlich sofort an einen
meiwes erinnert den kannibalen von
rotenburg 2002 ist er damals
festgenommen worden und dann noch zu
lebenslanger haft verurteilt worden
was weiß man denn über diesen 41
jährigen tatverdächtigen
ja es gibt schon diverse parallelen eben
zu diesem fall den du gerade
angesprochen dass nämlich zum kannibalen
von rotenburg martin steltner hat es ja
gerade im o-ton auch erzählt man weiß
also dass er sich zum beispiel im
internet informiert hat recherchiert hat
über kannibalismus ausgetauscht hat über
kannibalismus zum beispiel soll es da
auch um die frage gegangen sein ob ein
mann überleben würde wenn man ihm das
geschlechtsteil ab trend und genau da
ist ja die parallele zum beispiel auch
zum kannibalen von rotenburg denn damals
war es ja so dass der sich mit einem
mann im internet verabredet hatte
angeblich ging es da um einvernehmen
sicherlich wurde eben dieses thema auch
hier von der staatsanwaltschaft berlin
beim jetzigen fall angesprochen damals
wie gesagt sollen die sich
einvernehmlich getroffen haben täter und
opfer dem opfer wurde daneben das
geschlechtsteil abgetrennt das hat der
täter damals ja verspeist und
anschließend das opfer getötet und sich
eben noch monatelang von dessen
überresten sozusagen ernährt und da ist
jetzt natürlich die frage ob dieser fall
auch möglicherweise als vorbild gedient
haben könnte und vor allem natürlich die
frage wenn sich jetzt dieser
kannibalismus vorwurf gegen den 41
jährigen bestätigt ob ihm eben dasselbe
urteil droht lausanne gesprochen
lebenslange haft für ungefähr zwei
jahren hat eben der kannibale von
rotenburg auch auf eine frühzeitige
haftentlassung plädiert das wurde
abgelehnt weil die gerichte gesagt haben
man kann ihm keine positive prognose
ausstellen dann bleibt also hinter
gittern aber alles was den jetzigen fall
angeht da muss man jetzt natürlich noch
abwarten ist noch gegenstand der
ermittlungen
daniela wird das ganze für uns natürlich
weiter beobachten danke erst mal vor das
kriminalgericht in berlin moabit

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