MODERNES ARBEITEN: Hubertus Heil will Recht auf Homeoffice einführen

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 27.04.2020


für millionen bundesbürger gehört vor
allem dass zur neuen normalität arbeiten
von zu hause auch durch corona hat das
sogenannte home office einen gewaltigen
schub bekommen arbeitsminister heil will
dass das auch nach der krise möglich
bleibt das recht auf heimat per gesetz
klingt wie musik in den ohren von
gewerkschaftern wichtig aber seien faire
regeln fordert der dgb
zu den fairen regeln gehört dass der
anspruch auf home office immer
freiwillig sein muss dass die
arbeitnehmer nicht gezwungen werden
können weil home office muss auch
gelernt sein und manche menschen haben
überhaupt keine möglichkeiten zwar von
zu hause aus zu arbeiten
dort wo es möglich ist so heilsplan
sollen arbeitnehmer künftig frei
entscheiden dürfen ob sie für einen tag
oder sogar dauerhaft das büro gegen die
eigenen vier wände eintauschen
die arbeitgeberverbände halten dagegen
nichts von einem gesetzlichen anspruch
zumindest aber zeigt die korona krise
plötzlich geht was in den jahren zuvor
nicht gegen die zahl der beschäftigten
im home office hat sich schätzungsweise
von 12 auf 25 prozent mehr als
verdoppelt heißt rund acht millionen
deutsche erledigen ihren job zur zeit
daheim ausgedient hat das klassische
modell deshalb aber nicht
diese paar wochen runterzukommen das ist
sehr schön aber ich denke mir fällt
schon kundenkontakt ich denke die
prozesse werden einfach angepasst und es
wird sich weiterentwickeln und jetzt
sieht man ja was funktioniert und was
nicht funktioniert wenn man den kontakt
zu kollegen also so auge in auge
das kann man zwar über videokonferenzen
und so weiter gewährleisten aber ist
halt nicht das gleiche der direkte
austausch und die teamarbeit werden
eingeschränkt das ist die kehrseite des
home office
der mensch ist ein soziales wesen und
das home office zwingt dazu mit viel
weniger sozialen kontakt zurechtkommt
als er eigentlich braucht in seinem
leben folglich verliert er das gefühl
für die soziale umgebung und so ist die
regelmäßige fahrt ins büro wenn auch
zeitraubend vielleicht doch keine so
schlechte idee
ganz besonders wenn dienstliches und
privates nicht immer so einfach zu
trennen sind

0 Kommentare

Kommentare